Stefanie Gericke steht mit ihrem Podcast für echtes Leben statt Perfektion und für Lösungen, die im Alltag wirklich funktionieren.
Ein Leben zwischen Bodenständigkeit und Mut
In dieser Podcastfolge berichte ich offen von meinem Weg, der keineswegs von Anfang an auf Öffentlichkeit oder Social Media ausgerichtet war.
Aufgewachsen im niederbayerischen Mittelstand, kannte ich weder Mangel noch Überfluss, es war ein ein stabiles, „normales“ Leben, dass sich als Kind betrachtet nicht von dem Leben meines Umfeldes unterschied.
Diese Bodenständigkeit prägt mich bis heute und ist ein zentrales Fundament meines Denkens und Handelns.
Gerader oder ungerader Lebenslauf?
Kein gerader Lebenslauf, sondern viele Schleifen
Rückblickend wirkt der Lebenslauf vielleicht unspektakulär, doch genau darin liegen heute seine Stärke und Ehrlichkeit.
Ich war kein „Überfliegerkind“, sondern jemand, der viel gemacht, ausprobiert und sich engagiert hat. Ich bin leicht motivierbar. Mich für eine Sache zu engagieren, wenn ich Sinn und Aufgabe darin erkennen kann ist bis heute für mich immer wieder möglich. Das ist natürlich Fluch und Segen, aber mit den Jahren lernt man dazu und lernt sich besser kennen. Heute muss ich nicht jedem Ruf folgen und kann gut damit leben, dass andere dieses Engagement übernehmen und Passion darin finden.
Ob Schule, Ehrenamt oder Studium an der Berufsakademie – ich war zwar immer mittendrin, aber oft auch zwischen den Stühlen.
Das prägte nicht selten mein Gefühl, nicht ganz dazuzugehören, mehr geduldet als gewollt zu sein. Oder immer dann ein guter Kamerad zu sein, wenn meine Hilfe gebraucht wurde. Trotzdem gab es in allen Zeiten enge Begleiter, aber es war immer ein kleiner, feiner Kreis und und nie die große „Clique“. Wer macht, wer entscheidet, wer sich einbringt und eine große Klappe hat, ja der muss wohl damit leben lernen, aber es formte definitiv meinen Blick auf Menschen und Gruppen.
Karriere, Verantwortung und klare Haltungen
Beruflich übernahm ich früh Verantwortung und arbeitete bereits mit Anfang zwanzig in Führungsnähe. Das ist mir über die Jahre meiner Zeit im Angestelltenverhältnis auch geblieben. Meinen Job als Assistentin der Geschäftsführung habe ich geliebt. Es war mein Leben und meine Erfüllung zu dieser Zeit.
Ich erlebte Wertschätzung, lernte viel, durfte viel ausprobieren und mich vor allem in alle Projekte auch einbringen. Dabei machte ich die Erfahrung, dass Klarheit und Haltung wichtiger sind als Titel. Diskriminierung empfand ich in diesem Jahren kaum, wohl aber die Notwendigkeit, für mich selbst einzustehen.
Mein Fazit ist deutlich: Wer sich nicht äußert, wird selten gesehen, doch Angst ist kein guter Ratgeber sich nicht zu äußern.
Familie, Brüche und neue Wege
Der Plan, zehn Jahre für die Kinder zu Hause zu bleiben, wurde vom Leben neu geschrieben.
In schlaflosen Nächten mit dem ersten Baby entstand Raum für Kreativität, Erinnerungen und alte Fähigkeiten wie das Nähen kamen wieder an die Oberfläche.
Und so ergab sich ein Ausgleich, daraus wurde eine Idee, aus einer Idee eine Kollektion und schließlich eine Selbstständigkeit.
Diese Entwicklung war nicht geplant, sondern ergab sich aus Mut, Gelegenheiten und dem Willen, Chancen zu ergreifen.
Warum alles genau so Sinn ergibt
Heute erkenne ich , dass all diese Erfahrungen – das Viele, das Unruhige, das Unperfekte – zusammengehören.
Ich bin Motivatorin, Organisatorin und Macherin geblieben, egal ob im der Selbstständigkeit oder auf Social Media.
Mein Leben zeigt, dass nicht (immer) der perfekte Plan zählt, sondern das Dranbleiben und Weitergehen.
Am Ende sind es genau diese kleinen Bausteine, die ein erfülltes, authentisches Leben möglich machen.
Viel Freude bei einer weiteren Folge von „Machen kommt von Tun“
Und hier gehts zur nächsten Podcastfolge: Mein Weg vor Social Media – Lebens Lauf
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