/Werbung/ Oder sagen wir es mal so, der Tisch und dieses Dekokonzept „kärftig gelb“ waren nicht geplant! Geplant war der Ostertisch 2025 in pastell. Dazu habe ich mir schon im letzten Jahr bei Annette von Adele Dresden wunderschöne Osterhasen in pastellgelb und hellmint/ eukaluyptus gekauft. Natürlich habe ich auch diesen Ostertisch in Szene gesetzt: den Tisch, alle Ideen und Rezepte findest du hier.
Wie kam also der „kräftig gelbe Tisch“ zustande, obwohl er nicht auf dem Plan war? Alles beginnt mit einem „Kleinmädchen-Traum“, denn ich mir in diesem Jahr erfüllt habe: ich bin endlich in den Blumengroßmarkt gefahren. Seit über 10 Jahren besitze ich schon eine „Einkaufsberechtigung“ – aber wirklich dort war ich noch nie. Die „Notwendigkeit“ hat sich nie so richtig ergeben. Denn ganz ehrlich, alle Frühlingsblüher und Schnittblumen gibt es auch in deinen umliegenden Gärtnereien zu kaufen und es wäre definitiv auch mit den „üblichen Mitteln“ gegangen. Selbst der „Preis“ ist relativ – ich muss dort ja hinfahren, Zeit investieren, also unterm Strich mehr ein Traum, etwas was man gerne macht, weniger etwas was sich „rentiert“.

Allerdings gab es einen kleinen positiven „Nebeneffekt“ für alle Mädls, die im März auf dem 1. Meet & Greet in Niederbayern waren. Üppige Blumengaben als Gastgeschenk – „Was pragmatisches“ – was man brauchen kann!
Und weil die Resonanz der Teilnehmerinnen zum Meet & Greet so positiv war – darf ich im November wieder in den Blumengroßmarkt und du kannst die Chance ergreifen und nach Niederbayern kommen: 2. Meet & Greet Winter 2025 – 22. November! Hier geht’s zur Buchung (bis 30. April noch Frühbucherpreis sichern).
Das ist doch eine Win-Win-Situation, oder!

Variante „Kräftig gelb“
Jetzt aber zurück zum Ostertisch 2025 und zum neuen Tortenrezept für die „Ostertorte 2025“. Die durfte sich farblich wieder ans Gesamtkonzept anpassen und die Testesser waren vollauf des Lobes! Das Rezept findest du ganz am Ende dieses Beitrages.

Dieser „kräftig gelbe“ Tisch war nicht auf meinem Plan. Als ich am Sonntag begonnen habe, das Fotoshooting vorzubereiten, das Blumenmeer vor mir sah und alle Ideen, die ich doch unterbringen wollte, da wurde irgendwann klar: ein Tisch reicht nicht! Was sich „dekotechnisch“ auf dem einen Tisch eignet, schaut bei dem anderen Konzept gar nicht gut aus. Mein erster Gedanke war: „Mist, musstest du dir auch so viele Gedanken dazu machen!“ Ja, es ist besser weniger zu denken und einfach mit dem zu arbeiten, was sowieso schon da ist. Mal sehen wie das im nächsten Jahr läuft, denn ich weiß jetzt schon, wie der Tisch aussehen wird – welche Farben er haben wird und … ja, ich sammle ab sofort Ideen auf Pinterest-Boards und in meinem Gehirn. Schmeiße Stoffe in eine extra Schachtel und kaufe sicher auch das ein oder andere „Kleinmaterial“ wenn es mir vor die Füße fällt.
Das ist bei mir eine „Berufskrankheit“ und gibt mir zugleich eine gewisse Sicherheit, denn nichts ist schlimmer, als nicht zu wissen was man machen könnte, oder zu viele Optionen im Raum zu haben. Sich „frühzeitig“ festlegen hilft Fehlkäufe vermeiden und am Ende des Tages vielleicht nur zwei Tische fotografieren zu dürfen ;-)!
Deshalb beglückwünsche ich auch jeden, der bei seinem Stil angekommen ist! Sehr befreiend und all die wunderbaren Dinge passen das ganze Jahr immer zusammen. Liebe Grüße an Iris und Elisabeth an dieser Stelle, die es mir vorleben und ich trotzdem bleibe ich gerne der „Bunte Hund mit den 100 neuen Ideen & Farben“.

Deko-Details
Schauen wir uns den Tisch im Detail an und ich werde dabei nicht müde zu betonen, dass es gedanklich einen Unterschied zwischen Deko und Deko gibt. Tischwäsche (auch Servietten), Geschirr, Gläser und Besteck sind KEINE Deko, sondern mehr oder weniger sinnvolle Bestandteile eines Tisches. Unter „DEKO“ versteht sich alles, was man nicht zum Essen benötigt, sondern mehr dem „Wohlfühlen am Tisch“ am Tisch zu Gute kommt. Kerzen, Blumen, Dekoobjekte jeglicher Art, Gastgeschenke und Menükarten. Grundsätzlich braucht es für einen „schönen“ Tisch keine Deko, denn nach diesem Prinzipt funktioniert es in vielen Hotels und Gaststätten. Das Gesamtkonzept darf stimmig sein, aber „Deko“ braucht es nicht zwingend. Der große Vorteil von „DEKO“: wir können damit, trotz ewig gleichem Geschirr, Abwechslung und jahreszeitliches Flair zaubern.

Allgemein
Deshalb lebt auch dieser Tisch erst einmal von den guten Klassikern. Klassisch, weiße Tischdecke mit Tischsets aus Seegras (diese kommen das ganze Jahr bei mir im Einsatz). Dazu weißes Geschirr und als Highlight gelbe Wassergläser (okay, nachdem ich nicht ständig neues Geschirr kaufen kann, leiste ich mir Gläser in verschiedenen Farben, dafür habe ich schon lange keine Handtasche mehr gekauft ;-)) . Die Servietten in einem hellen grau/taupe – ohne besondere Faltkunst.

Die „österlichen“ Details
Für einen österlichen Look braucht es nicht zwingend neue „Dekohaserl“ oder jahreszeitliche Accessoires, aber natürlich ist die Verführung groß sich neues anzuschaffen. Dieser Versuchung bin ich im letzten Jahr auch erlegen und natürlich habe ich es mir „schön geredet“, dass ich das für den Ostertisch 2025 brauchen werde. Aber wenn wir ganz ehrlich miteinander sind, dann ginge es „locker“ ohne. Österliche Süßigkeiten, gefärbte Eier und frühlingshafte Blumen erfüllen den gleichen Zweck mit dem großen Vorteil, es sammelt sich einfach nix neues an! Wir werden sehen, wie das in 2026 endet, aber grundsätzlich wäre mein Plan es ohne zu versuchen! Und das sage ich auch, obwohl ich Kissen mit Osterhasen an dich verkaufen möchte – jeder hat so seins, es muss halt zu dir passen!
Mürbteighasen

Der „Eierkarton“ als Nest

Eine Idee, die zugegebenermaßen nicht neu ist, aber die jedes Jahr sicher Freude schenkt und vor allem die Frage löst: Wohin mit den ganzen Osternestern? Die Eierkartons können hinterher einfach weiterverwendet werden oder sie werden zur „Anzuchtstation“ für Sommerblüher.
Tipps: „Ostereierkerzen“ sind wirklich hübsch anzusehen, aber die Brenndauer und der „Wachsrest“ stehen auf einem anderen Papier. Dabei passt ein handelsübliches Teelicht so wunderbar in halbe Eierschalen. Brennt rückstandlos ab und die Eihülle kann hinterher auf dem Kompost.
Wenn du deinen Eierkarton mit ein paar frischen Blümchen bestücken möchtest, dann kannst du das „auslaufsicher“ mit einer Eierschale und etwas Steckmasse bewerkstelligen. So macht es auch beim Transport und Verschenken Spaß.
Osterkissen

Tischwäsche und Kissen sind immer noch eine der schnellsten Möglichkeiten den „Look“ zu verändern und jahreszeitliches Flair in dein Zuhause zu bringen. Dabei braucht es keine 10 Osterhasenkissen. Schnapp dir Kissen in frühlingshaften Farben, die du am besten bis in den Sommer stehen lassen kannst und ergänze sie mit ein oder zwei österlichen Highlights. Wenn du dir noch eins unserer wunderbaren Einzelstücke aus der Fotoserie sichern willst, dann hüpf doch gleich rüber in meinem „Kissenshop auf Etsy“. Hier geht’s direkt zum Shop. Hier findest du auch alle unsere Klassiker und viele Bestellmodelle
Was gibt es an Ostern zu Essen?
Die Frage, was es an Ostern zu Essen geben soll. Ist bei den einen ganz schnell beantwortet: es gibt die österlichen Köstlichkeiten aus der Speisenweihe der Osternacht: Eier, Osterschinken und Osterbrot (süß und herzhaft). Für andere ist es wie zu jedem Festtag die Frage: „Was soll ich nur kochen?“

Hier 3 Tipps zur Lösung deiner Frage:
- Du kaufst dir das Osterheft „Ostern á la francaise“ und hast ein komplettes Ostermenü für 4 oder 12 Personen, mit allen Rezepten & zahlreichen Dekoideen (hier gehts zum Heft (als .pdf Datei))
- Du willst beim Thema „Osterbrunch“ mal so richtig einsteigen und ein Brunch vorbereiten, bei dem du am Tag zuvor alles vorbereiten kannst und dann wirklich entspannt bei deinen Gästen am Tisch sitzt (hier gehts zum Online-Kurs „Osterbrunch“)
- Du machst es dir ganz einfach und servierst eine schöne Frühlingssuppe, gutes Brot mit unterschiedlichen Belägen und als Dessert die Ostertorte 2025!

Diese hübschen Holzbretter stammen aus der Werkstatt von Fräulein K sagt Ja! Es gibt sie in verschiedenen Größen und Bretter mit dem eigenen Familiennamen hat jetzt nicht jeder. Ein stilvoll serviertes Butterbrot schmeckt doch auch gleich besser, oder? Und falls du sagst: „Hab ich doch schon, Steffi!“, dann ist es ein schönes Geschenk zum Einzug, zur Hochzeit, für Menschen, die schon alles haben und nix mehr brauchen!
Mit dem Code steffi10 bekommst du bis Ende des Jahres 10% auf diese tollen Schneidebretter.
Der Vorteil ist, dass es kein Richtig oder Falsch gibt, sondern, dass es einfach zu dir und deinen Wünschen passen sollte. Wir wollen häufig sehr viel, aber manchmal ist weniger mehr! Trotzdem gibt es gute Ideen, tolle Menüs und Gerichte, die sich gut vorbereiten lassen, damit wir es uns besonders schön an diesen Tagen machen können. Es ist immer eine Frage, was wir wollen! Und das Allerwichtigste ist: WAS WILLST DU!
Du machst es in erster Linie für dich, vielleicht weil du deinen Kindern besonders schöne Erinnerungen schenken möchtest, aber du machst es für niemanden sonst und für keinen „Wettkampf“. Schöne Momente gewinnen nicht, weil du es besonders „perfekt“ gemacht hast, sondern weil du dich wohl in deiner Rolle gefühlt hast.
Ostertorte 2025 – Aprikosen-Maracuja-Torte
Wie eingangs schon beschrieben, die Torte durfte sich farblich ins Gesamtkonzept schmiegen. Hier kommt das Rezept für dich!

Die Torte lege ich dir sehr ans Herz, denn sie erfüllt alles, was ein guter Kuchen haben soll:
- Schneller Tortenboden aus Rührteig,
- cremig, aber nicht zu viel Creme,
- Sofortgelantine, nix mit anrühren und „Klümpchen“
- fruchtig und vor allem
- schnell gemacht!
Mit einem fertigen Tortenboden vom Bäcker oder Konditor schlägst du der Zeit ein weiteres Schnippchen! Und du hast mehr Zeit für andere Dinge rund um das Osterfest.

Zutaten für die Aprikosen-Maracuja-Torte
Für den Rührteigboden (Springform, 28 cm Durchmesser)
- Backpapier
- 4 Eier
- 150 g Mehl
- 150 g Zucker
- 150 g Butter oder Margarine
- 1 TL Backpulver
Für die Creme:
- 1 kleine Dose Aprikosen (Abtropfgewicht 240 g)
- 1 Päckchen Dr. Oetker „Aranca Aprikose-Maracuja“
- 100 ml Maracujasaft
- 500 g Sahne
- 150 g Joghurt (10%)
- 30 g Sofort-Gelatine
- 2 EL Zucker
- 2 EL Zitronensaft
- Tortenplatte
- Tortenring
Für das „Finish“:
- 300 ml Maracuja Saft
- 1 Päckchen Tortenguß, hell
- 1 EL Zucker, großzügig
Für das Dekor:
- Ca. 150 g Sahne
- 1 Päckchen Sahnesteif
- 1 Päckchen Vanillinzucker
- 12 Fondanteier oder Dekor nach Wunsch
- Pistazienkerne, gekackt (optional)
- Torteneinteiler
Die Zubereitung:
Für den Rührteigboden den Springformboden mit Backpapier auslegen und zur Seite stellen. Den Backofen auf 180 Grad Ober – und Unterhitze vorheizen. Alle Zutaten für den Rührteig in eine Schüssel geben und miteinander verrühren. Schneller geht es nicht! Den Teig in die Springform füllen, Glattstreichen und für ca. 25 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Den Tortenboden anschließen aus der Springform lösen und vollständig auskühlen lassen.
Zeitspartipp: Den Boden backe ich gerne bereits am Vortag. Du kannst ebenso auf Vorrat backen und den fertig gebackenen Boden einfrieren.
Für die Creme die Aprikosen gut abtropfen lassen, fein pürieren und anschließend zur Seite stellen. Das Aranca Cremepulver mit 100 ml Maracujasaft 2 Minuten lang aufschlagen und ebenfalls zur Seite stellen. Die Sahne steifschlagen, Joghurt, Aprikosenpüree und Arancacreme hinzufügen und alles gut miteinander verrühren. Jetzt die Sofortgelatine unterrühren und anschließend Zucker und Zitronensaft unterrühren. Den ausgekühlten Tortenboden auf eine Tortenplatte stellen, den Tortenring umlegen und die Aprikosen-Maracujacreme einfüllen und glattstreichen. Die Torte nun für mindestens 6 Stunden, besser über Nacht kühlstellen.
Für den Maracujaguss: aus 300 ml Maracujasaft, dem Tortenguss-Päckchen und Zucker einen „Fruchtguss“ zubereiten und über die gekühlte Torte verteilen. „Fruchtguss“ gut anziehen lassen und anschließend den Tortenring vorsichtig lösen.
TIPP: nicht alles in die Mitte schütten, sondern vorsichtig über den ganzen Kuchen verteilen, verhindert, dass die Creme sich mit dem Guss „verzwirbelt“
Mit einem Torteneinteiler die Stück markieren und nach Wunsch mit Sahnetupfer, Fondant-Eier und etwas gehackten Pistazien verzieren
Gutes Gelingen und guten Appetit!
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